Der russische Führer hat die Natur des Internets kritisiert und Ängste vor einem möglichen Zusammenbruch des Internets geschürt.
Putins Äußerungen stimmen mit denen mehrerer anderer Länder überein, darunter Deutschland und Brasilien, die ihre Besorgnis über die Enthüllungen des Whistleblowers Edward Snowden hinsichtlich des Ausmaßes geäußert haben, in dem die NSA hochkarätige Webdienste infiltriert und überwacht hat.
Jetzt wurden Befürchtungen laut, dass diese Enthüllungen zu einem Zusammenbruch des Internets führen könnten, da sich Länder dafür entscheiden, ihre eigenen staatlichen Netzwerke aufzubauen. Auf einer kürzlich in St. Petersburg abgehaltenen Konferenz behauptete Putin, dass Russland zwar Dienste zur Online-Überwachung von Kriminellen habe, sich aber nicht an der Massenüberwachung beteilige. „Wir haben nicht so viel Geld wie die in den USA“, sagte er.
Kritiker argumentieren, dass Snowden, der Tausende von Dokumenten über die Überwachungsprogramme der US-Regierung durchsickern ließ, möglicherweise versehentlich eine Reihe von Ereignissen in Gang gesetzt hat, die schließlich dem freien, globalen Internet, das wir heute kennen und genießen, ein Ende bereiten könnten.