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Mehrere Erdbeben in Baden-Württemberg gemessen – Epizentrum am Bodensee und im Zollernalbkreis

Mehrere Erdbeben in Baden-Württemberg gemessen – Epizentrum am Bodensee und im Zollernalbkreis
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Am Samstagabend bebte mehrmals in Baden-Württemberg die Erde. Nicht das erste Mal in den vergangenen Monaten.

Mehrere Erdbeben haben sich am Samstagabend in Baden-Württemberg ereignet – darunter ein für viele Menschen Spürbares gegen 20:49 Uhr bei Albstadt (Zollernalbkreis). Laut Landeserdbebendienst hatte es eine Stärke von 3,1 auf der Richterskala in einer nicht näher bestimmten Tiefe und war vermutlich im Umkreis von rund zehn Kilometern rund um das Epizentrum spürbar. Der Schweizer Erdbebendienst stufte das Beben sogar mit 3,3 ein. Ein weiteres Erdbeben der Stärke 2,3 ereignete sich am Bodensee rund um Salem (Bodenseekreis).

Wackelnde Gläser im Schrank durch Erdbeben

In den sozialen Netzwerken meldeten zahlreiche User, das Beben auf der Schwäbischen Alb wahrgenommen zu haben. So hätten bei ihm gerade die Gläser im Schrank gewackelt, twitterte beispielsweise der Bundestagabgeordnete Chris Kühn (Grüne) und versah den Tweet mit dem Hashtag „Tübingen.“ Andere User meldeten, das Beben ebenfalls wahrgenommen zu haben, etwa in Hechingen, Albstadt oder Tübingen. „War schon heftiger als sonst“, so ein weiterer User, der ebenfalls von klirrenden Gläsern sprach.

Meldungen über Sach- oder Personenschäden sind bislang nicht bekannt. Es habe nur wenige Anrufe gegeben und auch keine Schäden, so ein Sprecher des Lagezentrums des Innenministeriums am Sonntag.

Auf dem Portal „erdbebennews.de“ sind für beide Beben Zeugenmeldungen eingegangen. Demnach seien die Erschütterungen auch noch in Teilen Stuttgarts zu spüren gewesen. Interessant sei, dass im Vorgriff beider Beben in den vergangenen Tagen kleine Vorbeben registriert worden seien, so der Portalbetreiber via Twitter. Weitere Nachbeben in den kommenden Tagen seien möglich.

2021 bebte in Baden-Württemberg die Erde mehrfach spürbar

Zuletzt hatte mehrfach in der Region die Erde gebebt, unter anderem im März und September 2021. Erdbeben zwischen einer Richter-Magnitude von 3 bis 4 sind oft spürbar, sie verursachen aber nur selten Schäden. Auf der Zollernalb kommt es immer wieder zu leichteren Erdstößen. Das baden-württembergische Innenministerium hat das Gebiet als „Erdbebenzone drei“ ausgewiesen. Die Albstadt-Scheer-Zone sei schon immer ein tektonisch aktives Gebiet gewesen, so der Leiter des Erdbebendienstes Baden-Württemberg, Stefan Stange.

Vom letzten großen Erdbeben 1978 – damals hatte das Beben eine Stärke von 5,7 und richtete unter anderem Schäden an der Burg Hohenzollern an – würden die Menschen noch heute sprechen. Das seit einem Jahrzehnt stärkste Beben in der Region wurde im Dezember 2020 wahrgenommen.

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