Dem Bericht der Deutschen Welle zufolge hat die Schulabbrecherwelle in Hongkong die Aufmerksamkeit ausländischer Medien auf sich gezogen. In Hongkong brach mit der Verabschiedung des „National Security Law“ eine Migrationswelle aus, deren Folgen sich ständig abzeichnen.
Laut einem neu erschienenen Forschungsbericht ist die Zahl der Schulabbrecher im Schuljahr 2020/2021 gegenüber dem Vorjahr um das 1,7-fache auf 4.460 gestiegen.
Im Durchschnitt hat jede Schule 32 Schulabbrecher, von denen 6 Hongkong verlassen, und die Rate der Lehrer, die in die Emigration gehen, ist siebenmal höher.
Fang, ein 45-jähriger Geisteswissenschaftler, sagte, er sei im Juli zurückgetreten und nach Großbritannien ausgewandert.
Am Tag seines Rücktritts sagte er der Schule, wenn eines Tages ein Schüler auf dem Schulhof Parolen brüllte, könne er die Polizei nicht rufen, um seinen Schüler zu verhaften, da er das einfach nicht könne.
Die Bildungsbranche in Hongkong war einem enormen Druck ausgesetzt, und die Hong Kong Education Professionals Association wurde am 11. September aufgelöst.
Laut einem Reuters- Bericht vom September gaben die Direktoren einiger Schulen bekannt, dass die Fluktuationsrate der Lehrer im Jahr 2021 doppelt so hoch war wie die reguläre Rate.
Der Forschungsbericht besagt, dass der Weggang von Lehrern und Schülern aus Hongkong einen Talentverlust in Hongkong darstellt, der sich direkt auf die zukünftige Entwicklung Hongkongs auswirkt. Der Bericht erwähnt auch, dass ständig viele neue Bildungsmethoden eingeführt werden, die ernsthafte Probleme für die psychische Gesundheit der Schüler verursachen. Der Arbeitsdruck der Lehrer hat sich verdoppelt, was dazu führen kann, dass die verbleibenden Lehrer ihre Stelle vorzeitig verlassen.